#57: Weniger Papier, mehr Hof – wie digital wird das Agrarbüro, Stefan Conrad?
Shownotes
Wie viel Zeit geht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb eigentlich für Papierkram, Rechnungen, Belege und Büroorganisation drauf?
Für diese Folge des Plan B Agrarpodcasts sind wir auf der NORLA 2026 in Rendsburg unterwegs. Zu Gast ist Stefan Conrad, Geschäftsführer von desk.box. Mit ihm sprechen wir darüber, wie das Büro auf dem Hof heute digitaler und vor allem einfacher werden kann.
Was muss ein digitales Agrarbüro eigentlich können? Wo liegen die größten Zeitfresser im Alltag? Wie bekommt man Ordnung in Rechnungen und Dokumente? Und wie schafft man es, dass Digitalisierung nicht noch mehr Arbeit verursacht, sondern tatsächlich Arbeit abnimmt?
Stefan erzählt, warum desk.box speziell für die Landwirtschaft entwickelt wurde, welche Erfahrungen die Betriebe in der Praxis machen und wohin sich das digitale Hofbüro in den kommenden Jahren entwickeln wird. Eine Folge über Digitalisierung, Bürokratie und die Frage, wie am Ende wieder mehr Zeit für das bleibt, worum es eigentlich geht: den eigenen Betrieb.
Aufgenommen live auf der NORLA 2026 in Rendsburg.
Unsere Sponsoren: Wüstenberg Landtechnik - Führender Partner in der Landtechnik in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Ein modernes Familienunternehmen mit einer klaren Firmenphilosophie getreu dem Slogan "Bei uns in guten Händen" und New Holland Deutschland – Innovative Landtechnik seit über 125 Jahren!
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00:00:04: Plan B – Ideen für die moderne Landwirtschaft.
00:00:08: Mit Thomas Andresen vom Hof Baslund und Thilo von Donner vom Hof Breiten Eiche.
00:00:13: Gesponsert wird dieser Podcast von Wüstenberg-Landtechnik, führender Partner in der Landtechnik in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
00:00:23: Ein modernes Familienunternehmen mit einer klaren Firmenphilosophie.
00:00:27: Getreu dem Slogan bei uns in guten Händen!
00:00:31: Und New Holland Deutschland, innovative Landtechnik seit über einhundert und zwanzig Jahren.
00:00:38: Moin liebe Freunde der gepflichteten Familie und Erhaltung!
00:00:41: So eine neue Folge von Plan B dem Podcast für die moderne Landwirtschaft mit dabei.
00:00:46: wie immer Tilo und Tilo erzählt uns jetzt wo wir sind und vor allem mit wem wir
00:00:51: hier sind.
00:00:52: Moin moin Thomas und Moin Moin an Stefan Konrad, mit dem wir hier zusammen im Detlef-Struvehaus am Rande der Messe Norla in Rendsburg sitzen.
00:01:04: Und Stefan gehört zum Unternehmen glaube ich so kann man sagen.
00:01:09: Deskbox.
00:01:11: Wir sehen uns gerade das erste Mal, wir sind das erste mal vor drei, vier, fünf Minuten begegnet und ich bin ganz gespannt was du zu erzählen hast.
00:01:18: Ich weiß eigentlich gar nicht worauf wir uns gerade einlassen.
00:01:21: Stelle dich kurz vor und erzähl mal ja was so dein Background ist.
00:01:27: warum seid ihr hier auf der Messe?
00:01:29: Also gibt viele Fragen glaube ich.
00:01:32: Das ist eine offene und spannende Anmoderation.
00:01:37: Tilo hat seine Eingangsfrage eigentlich
00:01:40: gar.
00:01:40: Normalerweise sage ich immer, wer bist du?
00:01:42: Was kannst du?
00:01:43: Vielleicht ist das einfacher als eine Moderation.
00:01:45: Ja vielleicht.
00:01:47: Gute Frage!
00:01:48: Ich bin Stefan Konrad und ich bin Geschäftsführer der Stadtwerk GmbH.
00:01:52: Wir sind ein Kilo-Unternehmen... ...dass eine Softwareentwicklung sparte hat.
00:02:00: Und unter anderem ein Produkt.
00:02:02: Ein digitales Büro für die Landwirtschaft namens Desbox.
00:02:07: Das ist auch der Grund warum wir auf der NOLA sind.
00:02:11: Wir stehen beim Bauernverband direkt am Bauerngarten, weil unter anderem wir gerade eine Kooperation mit dem Bauern-Verband Schleswig-Häustein gestartet haben.
00:02:23: Eine Initiative die tatsächlich das digitale Büro massiv voranbringen soll.
00:02:30: Guter Einstieg, sagen wir mal so.
00:02:32: Dann wissen wir zumindest schon mal darüber, was ich wahrscheinlich uns heute unterhalten wollte.
00:02:36: Wie seid ihr darauf gekommen, sag' ich mal euch damit zu beschäftigen eine digitale Bürolösung für die Landwirtschaft anzubieten?
00:02:44: Auch das hat mir Geschichte!
00:02:46: Wir waren ursprünglich mal ein Tochterunternehmen des landwirtschaftlichen Buchführungsverbandes und wir kennen die andere Seite der Buchführungen also die Steuerberatung Und die Sorgen und Nöte, die es dort gibt – die sind eigen- und speziell – hatten dadurch aber auch viel Kontakt zum landwirtschaftlichen Klientel.
00:03:09: Wir fanden es spannend und wir haben für uns damals identifiziert, dass es dort eine Lücke gibt.
00:03:16: Es gibt ganz viel Software, ganz viele Dinge für die Steuerberatung das auch primär darauf zugeschnitten ist.
00:03:24: Aber es gibt...
00:03:26: wenig
00:03:28: wirklich digitale Bürolösung speziell für die Landwirtschaft.
00:03:33: Und das ist im Gewerbebereich anders, da gibt es... Da tomen sich viele, viele Anbieter aber für die Landschaft ist es eher dünn.
00:03:45: und so kamen die Idee.
00:03:46: also die Idee kam eine Lücke zu füllen und sozusagen wir überlegen uns mal wie ein digitales Unternehmerbüro für einen landwirtschaftlichen Betrieb aussehen muss.
00:03:59: Mit dem Fokus auf das Thema... ...Betriebsführung und Betriebswirtschaft.
00:04:05: Stefan, was unterscheidet denn das Büro eines landwirtschaftlichem Betriebes jetzt konkret vom klassischen Gewerbebetrieb sag ich mal?
00:04:14: Kann man das so sagen?
00:04:15: Ja es ist vielfältiger und es ist definitiv anspruchsvoller.
00:04:20: Es geht mit unterschiedlichen Steuersätzen los.
00:04:23: Das ist so ein Klassiker, weswegen bestimmte Sachen die eigentlich fürs Gewerbe gedacht sind für die Landwirtschaft nur bedingt funktionieren einfach.
00:04:36: Wir haben sowas wie Gutschriftenbuchhaltung also Abrechnungen auf Basis von Gutsschriften macht kein Gewerberbetrieb.
00:04:43: Also das solche Funktionalitäten darzustellen war die Herausforderung Und damit fangen wir an.
00:04:52: Ansonsten gibt es viele, viele Überschneidungen auch aber dann doch so die vielen kleinen Kleinigkeiten, die das dann doch anders machen.
00:05:02: Also
00:05:04: ich kann ja aus der eigenen Erfahrung heraus sagen dass die Themen, die du gerade ansprichst glaube ich tatsächlich die Schlüsselpunkte sind.
00:05:11: Ich komme ja ein bisschen natürlich aus dem landwirtschaftlichen Bereich Aber mache eigentlich länger Lohnbetrieb als dass sich den Betrieb selber für ... haben damals im Lohnbetrieb, nach einer einfachen Software-Lösung für die Buchhaltung gesucht.
00:05:25: Und Datel von uns damals ist ja auch eher so das ... ... ich sag mal Steuerberaterprogramm.
00:05:30: Ich glaube man kann den Namenbruch hier nennen und wir sind dann... ... für uns damals auf LexWare gegangen, LexOffice.
00:05:36: Und sind dann aber in dem Moment als die Landwirtschaft dazu kam natürlich genau an diese Grenzen,... ..."die du angesprochen hast gestoßen", dass wir eben keine abweichenden Umsatzsteuer... Sätze drin hatten und all diese Themen.
00:05:49: Und das ist tatsächlich ein ganz großes Problem, was du da gerade ansprichst.
00:05:55: Das heißt ihr riecht...das ist also quasi ein Buchhaltungsprogramm wenn wir es nochmal bisschen einfacher ausdrücken wollen für die Landwirtschaft.
00:06:03: oder ist es ein Buchhaltungs-Programm plus?
00:06:05: Also bietet ihr noch mehr als nur die Buchhaltung an?
00:06:12: Also darum ist es im Prinzip gebaut aber da ist noch mehr drinnen.
00:06:18: Also wir kennen das von anderen Produkten, die dann einen Fokus haben zum Beispiel auf Dokumente, die buchhaltungsrelevant sind.
00:06:29: Wir versuchen den kompletten Betrieb abzubilden mit all seinen Dokumenten, die er so hat.
00:06:35: Seins Verträge, seins Lohnunterlagen, seines Pachtgeschichten, seils Vermietungsgeld also alles was rechts und links mit dabei ist, versuchen wir an einer Stelle zusammenzuziehen.
00:06:50: Was auch den Grund hat dass wir die Daten verfügbar machen wollen, die dort drinstecken.
00:06:57: also Digitalisierung nur als Ablage ich lege irgendwas auf eine Festplatte und da schläft das dann macht für uns wenig Sinn sondern es geht immer um das was drin steckt Und um das etwas drin steckt.
00:07:10: versuchen wir smarte Lösungen in unserer Software anzubieten.
00:07:14: ... dem Unternehmer die Büroarbeiter leichtern.
00:07:18: Sender auch schon eine Verknüpfung nachher in Richtung, ich sag mal... ... dieser ganzen Themen.
00:07:23: Grundantrag, das ist natürlich auch was,... ... wo ja auch finanzielle Mittel dran hängen nachher.
00:07:30: Das ist ja auch ein spannendes Thema, weil wir ja oft... Da spreche ich ein bisschen aus der Erfahrung, aus dem Bereich Ökolandwirtschaft.
00:07:40: Da kriegen wir natürlich auch eine Förderung.
00:07:42: Auch das muss dann ja irgendwo wieder verknüpft werden.
00:07:44: wahrscheinlich vermutlich mal aber auch da brauchen wir natürlich wieder Nachweise aus dem Grundantrag.
00:07:48: also ich sag mal dass ist ja... Das, was sich bei uns im Kleinen so als Problem auftut.
00:07:54: Dass wir immer wieder viele verschiedene Bereiche im Büro vernetzen müssen... ...haben wir natürlich auch im Problem nach außen,... ...dass wir oft Nachweise bringen müssen in viele Richtungen und... ...schafft man das auch diese Dinge über so ein Programm zu verknüpfen?
00:08:11: Zukünftig ja!
00:08:12: Also kann ich ganz klar bejahren weil das ist die Richtung und die Tendenz... ...in die wir uns entwickeln, in die sich glaube jeder entwickelt gerade.
00:08:20: Also wir, warum speichern wir diese ganzen Dokumente?
00:08:24: Das machen wir nicht nur zum Selbstzweck.
00:08:26: Wenn ich gesagt habe Wir kennen die Inhalte der Dokumenten dann geben wir uns Mühe Die Dinge möglichst strukturiert und sortiert und benutzbar bei uns zu hinterlegen und abzulegen Und darauf wird es immer mehr Lösungen und Automation in der Software geben.
00:08:45: also Das Jahr ist definitiv für uns das Jahr, wo es um die Automation von solchen Geschichten geht.
00:08:55: Also es wird dann auch in Richtung gehen, dass wir wegkommen, sage ich mal von der Rhein... Ich sag's jetzt einfach mal so aus Unkenntnis also ich kenne das benannt nicht, aber von der rhein Buchhaltung hin tatsächlich auch, ich sag mal vielleicht, dass Wir auch in der Lage sind Nachweismeldungen, die wir zu erbringen haben denn weil wir diesen Datenpool dann haben, dass wird das eventuell in Zukunft auch über so ein Programm ...lösen können, exakt.
00:09:19: Genau das ist das Ziel... Also das Ziel ist die Daten, die man hat möglichst smart miteinander zu verknüpfen und auf das was von einem gefordert wird, möglichst automatisch drauf zu tun um den Landwirt an sich zu entlasten.
00:09:37: Und das soll ja auch das Ziel sein der der ganzen Digitalisierung die im Meldewiesen auf der anderen Seite jetzt gerade vor sich geht und wir werden dort Lösungen dagegen anbieten, dass die möglichst automatisiert laufen.
00:09:54: Was würdest du sagen ist die Landwirtschaft bei der Digitalisierung eher Vorreiter oder eher Nachzügler?
00:10:00: Du bist ja schon die ganze Zeit in der Branche unterwegs.
00:10:03: Das kommt darauf an, wo man drauf guckt.
00:10:09: Wenn man in die Schlepperhalle geht dann kann ich sagen dass die Landwirtschaft schon immer ganz furchtbar vorne ist was Digitalisierung angeht.
00:10:17: also wenn man auch so Sachen wie auf den grünen Innovationstag zum Beispiel ist und sich dort mit den Leuten unterhält Rund um das Thema Telemetrie, Maschinendaten, Satellitentechnik und sonstige Geschichten unterwegs sind.
00:10:31: Da müssen wir überhaupt nicht darüber reden wie weit die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist.
00:10:38: Wenn wir teilweise virtuell gesprochen die Bürotür aufmachen da gibt es nachholende Bedarf mit Sicherheit.
00:10:49: Warum?
00:10:50: Meinst du, ist das so?
00:10:51: oder warum ist die Büroarbeit in den letzten Jahren so viel mehr geworden?
00:10:55: Dass es diese digitalen Lösungen braucht.
00:10:58: Ich glaube und dass wir jeder Landwirt bestätigen können Es gibt immer mehr Nachweispflichten Immer mehr Dokumentationspflichten immer mehr.
00:11:08: Wer hätte man früher gesagt Papier Das schwarz zu machen ist neben dem was wir Oder was der landwirt eigentlich zu tun hat.
00:11:17: Ja Eigentliches Geschäft ist nicht die Büroarbeit, sondern eigentliches Geschäft findet draußen auf dem Feld statt oder im Stall.
00:11:27: Oder in der Biogasanlage oder oder oder nur.
00:11:34: das wird immer mehr und Das ist eine Chance für Lösungen wie unsere.
00:11:44: Und dass es auch der Ansatz warum wir solche Lösungen bauen da drin steckt ein ihres Potenzial da auch im Digitalisierungsbereich etwas entgegenzusetzen und zu sagen, okay ihr bekommt von uns eine Unterstützung an der Stelle die euch wirklich hilft.
00:12:01: Und euch Zeit spart!
00:12:03: Und am Ende des Tages euch mehr Zeit für das geht was euer eigentlicher Job ist.
00:12:09: Ich fraue mal ganz naiv aber ihr seid schon in Betrieb.
00:12:11: also es ist jetzt nicht so dass ihr jetzt ... einsteigt, sondern ihr seid schon... Also es gibt Betriebe die auch mit dem Programm schon arbeiten.
00:12:19: Ja!
00:12:21: Wie gesagt wir sehen uns jetzt hier gerade das erste Mal, deswegen frag ich mir mal so ganz
00:12:24: lange.
00:12:25: Genau also wir machen Desbox jetzt seit ungefähr nah zu vier Jahren.
00:12:32: Wir arbeiten zwei damit oder drei schon?
00:12:33: Ich weiß gar nicht.
00:12:35: Und ja wir entwickeln uns stetig weiter genau und das ist Ich nehme die Frage einfach mal auf.
00:12:45: Wir haben auch die Entwicklung hingelegt, also es gab... Es gibt Grundfunktionen, die man integrieren muss damit man vernünftiges digitales Büro anbieten kann aber immer mit der Vision, die ich gerade geschildert habe.
00:12:57: Also wir haben jetzt so die Pflicht glaube ich hinter uns und arbeiten jetzt an der Kühe.
00:13:07: Früher war's ja so dass jeder Landwirt irgendwie seine Ordnung im Schrank stehen hatte.
00:13:11: heute sind jetzt fünf Apps und drei Portale.
00:13:14: Und die E-Mails dazugekommen, wobei die Ordner stehen immer noch da.
00:13:17: Glaubst du das wir da mal von weg kommen?
00:13:19: oder ist das euer Anspruch dass wir von diesen Ordnern vielleicht mal komplett weg kommen?
00:13:25: Also unser Anspruch ist es... Es gibt ja immer noch unsicherheiten in der Rechtssprechung.
00:13:36: also dieses Thema ersetzendes Scannen Ein Thema, das immer wieder durchs Dorf getrieben wird alle Jahre wieder hoch und runter.
00:13:47: Wann passiert das denn?
00:13:49: Und damit wir sagen können ihr könnt die Belege wegwerfen, die ihr digitalisiert habt was wir gerne machen würden weil das nämlich dann auch zeigt was ein digitales Büro für einen Effekt haben kann.
00:14:01: also wenn die Ordnerwand verschwindet und ich trotzdem alle meine Unterlagen habe und finde dann hat es diesen Effekt den nicht ... eigentlich möchte.
00:14:13: Wir brauchen da noch mehr Klarheit, also es gibt so eine Grunddefinition, wann das passieren kann... Ich glaube dass die E-Rechnung ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist.
00:14:22: Das ist tatsächlich eine Sache,... ...die wir als eine positive Entwicklung sehen und ich glaube der wird sich in den nächsten ein zwei Jahren noch wesentlich mehr tun in diese Richtung.
00:14:36: Also das wird jetzt eine Geschichte sein, die kommt.
00:14:41: Digitale Verträge und sonstige Geschichten werden die nächsten Sachen sein, die kommen Versicherungs-Sachen usw.
00:14:48: also alles wird immer mehr digitaler werden Und dann verschwindet das auch.
00:14:55: Aber woran scheitert das?
00:14:56: Also warum haben wir nicht den Mut jetzt einfach schon mal zu sagen Wir machen den Schnitt.
00:15:01: Mein Lieblingsbeispiel ist immer Steilbau.
00:15:03: Wir hatten diese Situation Unser Steilbauch hakte etwas und es lag dann am Ende so ein bisschen ... einer Kommunikation zwischen dem Stallbauer und dem Statiker.
00:15:14: Der Statiker sagt immer, ich brauche noch die statischen Unterlagen oder Stahlbauer.
00:15:17: Er sagt, die habt ihr doch!
00:15:18: Habe ich euch doch geschickt?
00:15:19: Und irgendwann kamen dann nach vier Wochen raus ja wir brauchen die aber in Papierform.
00:15:23: Ja aber ich habe euch die durch digital geschickt.
00:15:25: Wir brauchen die bei den Papier-Formen.
00:15:26: Ich sage warum denn?
00:15:27: Wir müssen hier eins scannen.
00:15:32: Schönes Beispiel.
00:15:34: Bei uns ist es ganz ähnlich... Also was machen wir?
00:15:39: Wir sagen unseren Kunden, wenn ihr Dokumente in unser System bringt.
00:15:46: Ihr legt einen Beleg auf den Scanner und scant ihn ein... ...und archiviert den bei uns!
00:15:51: Und dann ist er bei uns GOBD-konform abgelegt.
00:15:57: Da gibt es einen Zertifikat für das heißt wir sind zertifiziert dafür dass wir Dokumente revisionssicher ablegen können.
00:16:05: Die kann niemand mehr verändern danach.
00:16:07: und so ist es, wie ich die Finanzverwaltung will.
00:16:10: Und normalerweise ist es so wenn ein Dokument so abgelegt ist verliert das Papierdokument seine Rechtsgültigkeit.
00:16:21: eigentlich kann man's wegwerfen.
00:16:24: Wir sagen dann immer anstatt euch Leitzordner mit Monaten und Themen zu machen nehmt euch eine Box pro Jahr und werft den Papierbeleg dort rein, wenn alles dann sauber einmal durch die Steuerberatung gegangen ist könnt ihr den Karton beim Osterfeuer zum Anfeuern benutzen.
00:16:49: Also das ist das so.
00:16:50: weiter lehnen wir uns aus dem Fenster.
00:16:53: Das ist aber nicht klimaneutral?
00:16:54: Nein es ist nichts.
00:16:58: Meine Frage geht jetzt ein bisschen in das was Tito gerade sagte.
00:17:04: Ihr erschreckt, wenn ihr in das Bauernbüro einkommt was dieses Thema Digitalisierung angeht.
00:17:09: Ganz viel unseres Schriftverkehrs halten wir mit Behörden.
00:17:13: Die sind dann ja aber wahrscheinlich noch weiter hinten raus Was die digitalisierung angehen.
00:17:17: dass die Bauern oder?
00:17:19: Das ist ein langsames Geschäft.
00:17:26: Ich frage mal anders habt ihr auch Kontakt
00:17:29: zu Behörden zum
00:17:30: Thema Digitalisierung, dass man diese Geschichten da vielleicht auch automatisieren und digitalisieren.
00:17:34: Ja haben wir also.
00:17:35: wir bauen gerade die neue Nährstoffmanagement Cloud für Schleswig-Häustein.
00:17:40: das ist der Kontakt den wir zu dem Behörde haben und arbeiten da sehr gut mit der Landwirtschaftskammer zusammen.
00:17:47: Das ist ein spannendes Feld weil es Wir natürlich den Einblick, den Desbox-Einblick auf der einen Seite mitbringen und auf der anderen Seite an diesem Tool arbeiten.
00:17:58: Und versuchen beides so hinzustellen dass es möglichst effektiv von niedrigschwellig miteinander arbeitet.
00:18:06: das ist jetzt aber würde ich mal sagen ein Ausnahmefall dass sowas so funktioniert weil es gibt diverse Tools diverse Meldevorgänge, die eben noch nicht digitalisiert sind.
00:18:19: Und ja das ist eine Aufgabe!
00:18:21: Man sollte sie so schnell wie möglich hinterherdigitalisieren.
00:18:24: man sollte sie standardisiert digitalisieren.
00:18:27: meiner Meinung nach Das macht es Leuten wie uns, die dann Software dagegen entwickeln wesentlich einfacher und es macht am Ende auch Die Arbeit für diejenigen leichter, die dahin melden müssen und Es macht die Prozesse auch innerhalb der Behördenstrukturen einfacher.
00:18:45: Da gibt's noch einiges zu tun, glaube ich.
00:18:51: Eine Frage die mir ja immer so durch den Kopf geht ist da mal die nach dem Datenverlust?
00:18:55: Ich meine es gar nicht so aus datenschutzrechtlichen Gründen.
00:18:58: aber so dieses mein Büro brennt ab.
00:19:00: das Finanzamt sagt ja das ist dein Problem.
00:19:02: weiß mit den Ordnern auch Wie sicher sind die Daten?
00:19:06: Die liegen irgendwo in irgendeiner Cloud auf einem riesen Server was weiß ich wo?
00:19:10: keine Ahnung du bei.
00:19:13: Ich vermute jetzt einfach mal.
00:19:16: Aber ja, wie safe ist das Ganze?
00:19:19: Das ist immer so dieses Worst Case-Szenario auf einmal als alles weg.
00:19:22: Ja also da ist Cloud schon sicherer als der Server auf dem Flur weil wenn das Bihro abbrennt würde im Zweifel auch der server auf den Flur brennen.
00:19:37: Solange ich die Hardware bei mir habe im Büro, muss ich mir immer Gedanken über mein eigenes Sicherungskonzept machen.
00:19:43: Also... Ich hab da meinen Rechner stehen, das sind meine Daten drauf.
00:19:47: Also dann brauch' ich mindestens eine externe Festplatte,... ...die ich regelmäßig sicher und die nicht in diesem Büro liegt, dass dann abrennen könnte.
00:19:55: Also irgendwo anders so.
00:19:57: Und diese ganzen... Dann kommt die Frage wie sichere ich denn diese Festplatten?
00:20:02: Wenn die... Und also da kann man der ganze Kaskade aufmachen!
00:20:06: In der Cloud ist es so, dass man bestimmte Szenarien überlegt.
00:20:14: Es gibt Standard-Szenarieren was kann passieren dort und dann entsprechend die Infrastruktur so hinstellt das es auch funktioniert.
00:20:25: also unsere Anwendung läuft nicht nur auf einem Server in einem Rechenzentrum sondern das läuft verteilt.
00:20:35: und für den Fall ... in Deutschland mal der Strom ausgefallen sollte oder da alles ausgehen sollte, läuft das dann auch noch woanders.
00:20:43: Aber innerhalb der EU... mehr Details möchte ich nicht sagen.
00:20:53: Keine Angst bei uns ist, dass alles einen guten Helden gibt!
00:20:56: Wir sind ja oder uns ne?
00:20:59: Was meinst du?
00:21:01: aus deiner Erfahrung?
00:21:02: sind so die größten Zeitfresser im landwirtschaftlichen
00:21:05: Büro?
00:21:05: Kann man das so sagen?
00:21:07: Dokumentationspflichten Ich glaube den ganzen Die ganze Geschichte mit Belegbearbeitung, Bank... ...die sonstigen Geschichten.
00:21:19: Da ist der Automationsgrad schon relativ hoch.
00:21:22: Es sind tatsächlich die Dokumentations- und Meldepflichten um die es geht.
00:21:28: Das ist der eine Part spielt bestimmt eine große Rolle.
00:21:33: Der zweite Part, der immer noch meiner Meinung nach unterentwickelt ist das Thema betriebswirtschaftliches Controlling in der eigenen Hand.
00:21:44: Also ich möchte gerne als Unternehmer wissen, wie der Stand meines Betriebs jetzt ist oder meiner Betriebe?
00:21:55: Wie ist meine Liquidität?
00:21:59: Wie viele Außenstände habe ich?
00:22:03: Wer sind meine Lieferanten oder meinen Geschäftspartner mit denen alles super läuft?
00:22:09: und wer sind die, die kritisch sind?
00:22:11: also... Ein normaler Gewerbebetrieb benutzt BI-Tools oder ERP-Systeme, oder größere Auswertungslösungen.
00:22:22: Die sind quasi Standard und das sind Geschichten die in der Landwirtschaft.
00:22:27: Also A, entweder immer noch über Berater aber auf jeden Fall mit Zeitverzug und eben nicht in Echtzeit laufen.
00:22:35: Und ich glaube dass da Auch viel Zeit reingeht, wenn man sich das herstellen will.
00:22:42: Ich habe hier eine Excel-Tabelle, die date ich dann auch von Hand ab und gucke dann, wenn überhaupt... ...das sind Zeitfresser, die heute eigentlich unnötig
00:22:52: sind.".
00:22:54: Aber dann entsteht ja auf der Seite quasi als Lösung ein Datenpool,... ...den ich entweder selber auswerte, den ich meinem Berater zur Verfügung stelle oder... Der nächste Schritt wäre dann das Thema KI.
00:23:11: Richtig!
00:23:11: Für Auswertung?
00:23:12: Genau, genau.
00:23:13: Und das ist das wie ich gesagt habe, dass es in den Jahren im Jahr die Jahre passieren wird.
00:23:19: Das
00:23:20: heißt alle landwirtschaftlichen Berater, die uns zuhören... Ihr könnt euch schon mal warm anziehen.
00:23:26: Naja also... Es kommt ja darauf an, wie man das sieht.
00:23:29: Also nehmen wir jetzt mal Desbox noch einmal als Beispiel.
00:23:33: Wir sind halt multi-userfähig.
00:23:37: Unser System ist nutzbar durch unterschiedliche Kreise von Mitarbeitenden, die unterschiedliche Aufgaben haben im System.
00:23:48: Dazu kann auch der Berater gehören.
00:23:50: also Der Berater kann dort auch direkt Zugriff auf Daten bekommen wenn er das möchte und kann mit diesen Daten arbeiten.
00:23:58: in dem Fall wird dann halt nicht mehr das elektronische Dokument das Papierdokument rübergegeben oder der Ordner mit all den ganzen Geschichten und man muss irgendwas ausfüllen, damit da Basis-Daten da sind.
00:24:11: Sondern es steht ein System zur Verfügung, dass man benutzen kann.
00:24:14: Ich gucke an der Stelle immer Thomas an.
00:24:16: wir haben das Thema ja eigentlich schon mal gehabt ne?
00:24:17: Also im Minister auch im Bauernverband hat man gesagt, wir brauchen diese Datensäule von der aus alle so einen Zugriff haben wo eben auch ich sage mal Landes... Landeslabour zum Beispiel aber auch ein Landesamt darauf wollte ich hinaus, dass die eben auf so bestimmte Bereichen Zugriff haben.
00:24:42: und das ist eigentlich immer das wo wir gedacht haben na ja da kommt irgendwann vielleicht mal was von oberster stelle vom Ministerium die irgendwas entwickeln was wir nutzen können wo dann deren.
00:24:52: Unterbereiche, Behörden und so weiter.
00:24:54: So ihre speziellen Bereiche haben wo sie einen Zugriff haben nicht jeder auf alles sondern immer nur irgendwie so ein Korridor in dem man da sich bewegen kann.
00:25:05: dann ist das jetzt ja quasi so dass es eigentlich eher von der anderen Seite entwickelt wird.
00:25:08: also das ist eigentlich eher vom Landwirtschaft aus über im Buchhaltungsprogramm von unten in die Richtung sich entwickeln.
00:25:14: dass wir vielleicht irgendwann mal dahin
00:25:16: kommen Das ist eine gute Frage, also in der Regel ... das meinte ich ja vorhin schon.
00:25:23: Also ich würde mir wünschen... dass es dort auch wie jeder Softwarehersteller, wenn ich Planungssicherheit habe was Schnittstellen, was Datenformate und sonstige Geschichten angeht dann kann ich prima darauf hinplanen und damit arbeiten.
00:25:41: Wenn's die nicht gibt, ist es natürlich irgendwann hinderlich und dann versucht, also bleibt uns nichts anderes übrig wenn wir eine marktkonforme lösung generieren wollen und nicht irgendwas am bedarf vorbei diese look zu füllen uns selber dinge auszudenken und so konzipieren wie wir sie uns denken.
00:26:06: das was wir sowieso immer tun ist Wir konzipieren solche Sachen in Standards.
00:26:12: Also es gibt Standards dafür und das ist dann auch wieder eine Einladung an alle anderen zu sagen, also da steckt schon Zusammenarbeit drin die ist möglich.
00:26:26: Wir werden gucken was von der anderen Seite kommt.
00:26:28: Wie kooperativ sind denn die anderen Player?
00:26:32: mit denen wir so zusammenarbeiten.
00:26:34: Also letzten Endes müsst ihr ja dann eine Schnittstelle bieten für Beratung, für Bank, für Steuerbüro oder eventuell noch viele Behörden dass die alle irgendwie nachher auf diese Daten zugreifen können und damit arbeiten können.
00:26:49: sind sie da zugänglich für?
00:26:51: Ich kenne es jetzt aus dem Bereich Herdmanagement von den Kühen.
00:26:54: Da ist das ganz schwer, dass ein Herd-Management Programm auch mit der Merktechnik kommunizieren kann ... der Stelle, wo wir die Tiere dann anmelden letzten Endes oder dem Landeskontrollverband.
00:27:04: Das tun sie sich ganz schwer, sich gegeneinander irgendwie auszutauschen.
00:27:08: Ich weiß... Also es ist ein Thema, es gibt in der Software-Entwicklung hat man immer so zwei Lager eigentlich.
00:27:19: Die einen sind eher eine close job Politik fahren und sagen das ist meine Anwendung und das ist mein Bereich Das bin dann ich.
00:27:32: Ich glaube aber, dass das kein langfristig tragbares Geschäftsmodell ist.
00:27:38: um ehrlich zu sein.
00:27:39: Nicht jeder von uns kann alles entwickeln.
00:27:43: Wir sind darauf angewiesen, dass wir gemeinsam eine Lösung schaffen die dann für unseren Kundenkreis, für unser Klientel, für eine Branche wie die Landwirtschaft halt in der Summe gut ist.
00:27:59: Und wenn wir von Datensäulen oder Datenräumen sprechen zum Beispiel, dann ist das ein Raum.
00:28:08: Der ist groß und hat viele Türen in der Regel und daran sollten sich möglichst viele beteiligen.
00:28:14: Wenn das viele tun wird... auch mein eigenes Software Produkt jeweils davon prosperieren.
00:28:21: Also es ist nicht abhängig davon, dass ich auf irgendetwas sitze und das für mich behalte sondern es geht darum okay wenn ich das jetzt reingebe was kann ich dafür bekommen muss sich selber nicht habe?
00:28:31: Und was kann Ich dann damit machen?
00:28:34: also mein eigener Geschäftsmodell ist dadurch nicht bedroht offen zu sein und offen für Kooperationen zu sein.
00:28:41: Das ist eine Sache die wir definitiv werben und auch stehen.
00:28:45: Aber das verlangt ja, wie Thomas eigentlich schon eben ganz richtig angesprochen hat.
00:28:48: Verlangt es natürlich auch Kooperation von der anderen Seite und auch Mitarbeit.
00:28:52: also mein liebstes Beispiel im Moment was so technische Lösungen angeht ist tatsächlich das Landesamt.
00:29:00: ich habe irgendwann in Mai da gesessen wollte meinen Grundantrag abgeben und ging nicht.
00:29:03: Also wir haben am Rechner gesessen funktioniert er nicht funktionierte nicht.
00:29:06: dann bin ich irgendwann weil ich gedacht war vielleicht die ist am rechner vielleicht brauche ich irgendwie eine andere Fireball.
00:29:10: Wenn ich an den Computer von meinem Junior gegangen und da funktioniert es dann, das ist dann irgendwie Microsoft-Rechner.
00:29:17: Da ging's so und jetzt brauche ich Nachweise für einen Ökokontrollverband.
00:29:22: Braucht Dinge aus meinem Grundantrag und kommt nicht rein, ruft beim Landesamt.
00:29:25: Dann sagst du, hast du Apple?
00:29:27: Ich sage ja wir arbeiten nur mit Apple.
00:29:28: Ich habe ein iPhone.
00:29:29: Geht nicht.
00:29:31: Also eine Landesbehörde die uns Daten eigentlich zur Verfügung stellen sagen wo wir Anträge stellen ... mit Apple Software.
00:29:41: Funktioniert es nicht?
00:29:42: Es kann auch nicht sein!
00:29:44: Ja, tschau... Was soll ich sagen?
00:29:48: Wenn ich das schon höre, dann frage ich mich wie soll so was in Zukunft funktionieren?
00:29:51: Ich meine es wäre super wenn wir solche Dinge hinkriegen als Datenräume aber... ...wenn's daran schon scheitert?
00:29:58: Also da breche ich gerne eine Lanze für die Cloudtechnologie und das wird halt ein Thema sein.
00:30:10: Wenn ich cloudmäßig unterwegs bin, bin ich system- und plattformunabhängig.
00:30:16: Und diese Plattform unabhängige Gedanke befördert eben auch dann die Möglichkeiten des Austauschs.
00:30:25: Wenn ich jetzt sage, ich entwickel nur für Microsoft Rechner, das tun wir nicht, machen wir auch nicht... Das ist auch nicht der Sinn von Cloudlösungen.
00:30:38: Sehr schön!
00:30:41: Jetzt wird uns in der Landwirtschaft ja schon seit, ich weiß nicht wie vier Jahren immer die Digitalisierung als Bürokratieabbau verkauft.
00:30:50: Und wir Landwirte haben eigentlich eher das Gefühl dass wir immer mehr dokumentieren müssen.
00:30:54: ist diese Digitalisierung dieses digitale Büro nicht vielleicht auch eine Einladung für Die Politiker zu sagen auch wenn die Bauern es jetzt so einfach haben mit der Dokumentation dann können wir da noch mal was draufpacken
00:31:06: Die Erfahrungen, die wir gemacht haben was als schwer empfunden wird.
00:31:10: also da stecken ja mehrere Sachen drin.
00:31:12: Erstmal habe ich meinen gewohnten Arbeitsablauf auf meinem Betrieb.
00:31:16: wenn ich in ein digitales Büro einsteige ist es eigentlich so man sagt immer ganz gerne Ich kann einen analogen Prozess den ich so habe, nicht eins zu eins in ein digitalen Prozess umwandeln und da drin liegt die Hürde.
00:31:36: Also ich muss begreifen.
00:31:37: wenn ich mich für einen Tool entscheide ist es wie mit einem Werkzeug.
00:31:43: Ich kann das falsch gebrauchen ja ich kann auch mit dem schrauben Schlüssel nagellen.
00:31:47: die Wand schlagen ist nur nicht das Werkzeug dass dafür gedacht ist.
00:31:51: So dann sollte ich schon Das damit machen Wofür es gedacht ist und wie es gedacht, das heißt ich muss mich auf gegebenenfalls einen anderen Prozess einlassen.
00:32:02: Ich muss es ausprobieren!
00:32:04: Ich muss das in meinen Betriebsablauf integrieren und reinbekommen und das wird häufig als sehr viel Aufwand auch als Zumutung wahrgenommen.
00:32:17: Ich glaube nicht dass das ein Thema sein wird mit dem... für die Landesbehörden da noch mehr zu sagen und noch mehr draufzutun, das glaube ich nicht.
00:32:25: Ich glaube am Ende des Tages wird es die Möglichkeit der Digitalisierung vereinfachen weil es eben wesentlich mehr Daten sind, die ad hoc zur Verfügung stehen, die einfach da sind, bei denen man gegebenenfalls austauscht und abzieht und zur Verfügung stellt.
00:32:45: Es muss nur der Gegenpart dafür da sein.
00:32:48: Also es ist eine Menge, Menge möglich Aber dafür braucht es auch die volle Durchdigitalisierung in der Verwaltung.
00:33:00: Und da haben wir schon festgestellt, dass sie da hinterher hängen.
00:33:04: Wie ist das denn so mit nochmal vielleicht ein Step zurück in Richtung des Buchhaltungsprogramms?
00:33:13: So Mitarbeiter, du sagst es ja schon, ich glaube Lohn und solche Dinge, das ist wahrscheinlich selbstverständlich mit drin.
00:33:20: Aber wie ist es so mit Stundenzetteln, also dieses ganz tägliche, was man auch hat.
00:33:26: Stundennachweise, Arbeitsnachweise und so weiter?
00:33:29: Ist das auch integrierbar?
00:33:32: Haben wir im Moment gerade so noch nicht.
00:33:34: Was wir haben, ist tatsächlich eine Kooperation mit einem Telemetrieanbieter... ...und eher so das Lohnunternehmerthema.
00:33:46: Ist das Betrieb oder...?
00:33:47: Nein,
00:33:47: extra Trilke!
00:33:49: Und was wir dort machen ist, wie importieren im Prinzip die ganzen Maßnahmen, die gelaufen sind.
00:33:56: Können wir dann mit allen Daten, die an den Maßnahmen hängen?
00:34:00: ... in Desbox importieren und verarbeiten.
00:34:04: Das war eben das, worauf ich hinaus wollte?
00:34:06: Zum Beispiel in die Rechnungsstellungen.
00:34:07: also wir stellen dann aus dem Aus den Maßnahmen, die von Extratrack kommen automatisch... Also per Klick quasi die Rechenung für einen bestimmten Punkt.
00:34:15: Also Extratrac erfasst geräumte Grabenmeter sei immer mit einem Bagger usw.
00:34:19: Genau welches Gerät wäre wie lange zu welchem Preis auf welchem Schlag ...
00:34:27: dann automatisch über Desbox mit die Rechnung
00:34:30: erstellt, ist
00:34:31: dann in der Buchhaltung.
00:34:32: Ja genau das wäre so.
00:34:33: die Frage gewesen, dass sowas möglich ist.
00:34:35: Aber
00:34:36: das
00:34:36: tun wir?
00:34:40: Du hast glaube ich ganz am Anfang kurz mal das Thema KI reingeschmissen.
00:34:47: Also alle reden ja über KI.
00:34:48: deswegen die Frage welche Rolle spielt... Die berühmte KI in eurem Programm, in eureM Unternehmen?
00:34:55: Also sie spielt eine sehr, sehr große Rolle.
00:34:57: Sie spielt erstens eine große Rolle in der Entwicklung inzwischen weil man damit in der Lage ist halt schon wesentlich schneller vorwärts zu gehen wenn man es richtig einsetzt und schneller nachhaltige besseres Software an den Markt zu bringen.
00:35:19: das ist das was wir auch machen wollen.
00:35:22: In der Anwendung haben wir sie auch, also das ganze Thema Daten.
00:35:28: Segmentierung, Datenerkennung, Datenzuordnung, das sind alles KI-Themen.
00:35:33: die KI einfach super kann so.
00:35:39: Wir machen das schon seit mehreren Jahren auch.
00:35:42: Also wir haben ganz, ganz früh haben wir uns das Thema genommen intern um Wissen aufzubauen, um die Technologie und dann aber auch uns gleich in die Software zu bringen.
00:35:53: Und einzusetzen.
00:35:55: Was denkst du wie das landwirtschaftliche Büro?
00:35:57: twenty-fünfunddreißig aussieht gibt es noch Papier?
00:36:02: nein Nein ist glaube ich nicht.
00:36:06: also Wir werden die allgemeinen Herausforderungen egal woher sie kommen werden wir nur schaffen.
00:36:14: und ja glaub ich dass es weniger weniger zu melden geben wird, nein es wird mehr geben.
00:36:21: Dieses Meer wird aber nur zu schaffen sein und zu machen sein wenn's das auch über digitale Kanäle... ...und über auch eine massive Vereinfachung der Meldeprozesse gehen wird weil das wird so nicht funktionieren.
00:36:35: Das heißt ja wir können sagen es sind heute noch nicht alle Meldetprozesse durchdigitalisiert wie sie sein müssen auf der Seite der Behörde.
00:36:44: Ich glaube, dass da sehr viel Energie reinfließen wird das auch zu machen und aufzuholen weil ansonsten glaub ich gibt es einen Aufstand.
00:36:54: Das Ganze wird so nicht mehr weitergehen und funktionieren und dann werden die Entwicklungen gegeneinander arbeiten also aufeinander zu, nicht gegeneinander aufeinanders zuarbeiten sodass wir eine immer bessere Vernetzung und ein immer besseren Datenaustausch untereinander bekommen werden.
00:37:14: Der Traum ist dann ja eigentlich wäre für mich jedenfalls so, dass wir bis... ...二tausendfünfunddreißig wie Thomas angesprochen hat.
00:37:22: Eigentlich soweit sind das wir eine Software haben mit der wir arbeiten also die für uns sag ich mal die Kernbetriebssoftware ist.
00:37:29: aber in dem Moment wo ich die Urmarkenzange beim Kalb in die Hand nehme und drückt die Urmarke zusammen muss eigentlich auch alles an Daten was gebraucht wird in der Software sein und auch die entsprechenden Meldungen aus sein.
00:37:40: Also das wär natürlich Super, oder?
00:37:43: Ein Träumchen.
00:37:46: Da ist noch viel Potenzial.
00:37:50: Wir helfen gerne.
00:37:51: Ideen haben wir genug!
00:37:53: Was denkst du denn wo die Grenzen liegen?
00:37:55: gibt es Grenzen für die Digitalisierung im Büro?
00:38:00: Oder überhaupt auf dem Betrieb?
00:38:03: also was wir uns als Software Hersteller alles überlegen und ausdenken können das ist grenzenlos glaube ich.
00:38:11: aber Wir dürfen den Faktor Mensch nicht rauslassen bei all dem, was wir machen.
00:38:17: Die Betriebe werden durch Menschen geführt.
00:38:22: Was wir machen ist, wir bieten einen Unterstützungswerkzeug an und ich will nicht sagen dass der Mensch ein limitierender Faktore ist.
00:38:31: das ist ja überhaupt nicht.
00:38:32: aber er ist erst ein Faktur, den man nicht aus der Gleichung herausnehmen kann.
00:38:37: und deswegen wir werden immer Software um die Menschen um die entscheidau rund
00:38:41: rumbauen
00:38:43: und die legen auch gleichzeitig die Grenzen dieser Software fest.
00:38:48: Also ich merke das ganz oft in Gesprächen, Sicherheitsbedenken sind eine Geschichte.
00:38:54: wo liegen meine Daten?
00:38:55: Bin ich noch Herr meiner Daten?
00:38:57: Sind es meine Daten?
00:38:58: wie speichert ihr die?
00:39:01: Da steckt die Grenze und da steckt auch die Grenz im automatischen Austausch.
00:39:08: Ja, wie viel gebe ich von mir Preis?
00:39:10: Wieviel möchte ich von dir automatisch melden?
00:39:13: Zum Beispiel das mit der Ohrzange gerade.
00:39:15: Klar!
00:39:16: Das wäre ein Prozess, der wär sicherlich toll.
00:39:18: aber andere Daten möchte nicht dass die automatisch rausgehen ohne dass sich da vorher zumindest einmal drüber geschaut oder gesagt habe, dass ich das wirklich möchte in dem Moment.
00:39:28: Die Frage ist dann auch wie beherrschbar ist KI?
00:39:31: also weil wie selbstständig... Also ich gehe nicht davon aus Zumindest heute sozusagen mit dem Wissen von heute.
00:39:39: Das ist irgendwann sich so verselbstständig, dass wir da keine Kontrolle mehr drüber haben.
00:39:43: aber man hat natürlich schon Bedenken ob die Datenflüsse dann auch immer genauso sind wie ich sie eigentlich hätte oder ob durch irgendwelche Überlagerung überlappungen darf vielleicht dann auch mal Dinge in eine andere Richtung gehen.
00:39:56: Die bedenken kann nicht gut verstehen.
00:39:58: Aber eine ganz andere Frage im Zusammenhang gerade mit KI.
00:40:03: Wenn das ist, komme ich noch mal auf das zurück was Thomas vorhin fragte dieses eventuelle mehr an Abforderungen von irgendwelchen Dokumentationen.
00:40:11: Von Datenflüssen von Auswertung über KI all das frisst ja doch über die Menge wahnsinnig viel Energie nachher und auch Wasser zum Kühlen dieser ganzen Rechenzentren die dahinter stecken.
00:40:24: brauchen wir eigentlich irgendwann für diese ganzen Themen vielleicht auch wirklich Nachhaltigkeits Zertifikate um da dann auch meine Bremse einzubauen und zu sagen Der Schritt jetzt, der ist nicht nachhaltig genug oder hat keine vernünftige Nachhaltigkeit.
00:40:40: Den sparen wir uns einfach mal weil auf der Ressourcenverbrauch auf der anderen Seite einfach da ist.
00:40:46: Das ist eine spannende Frage und da spielt die KI-Entwicklung verzweigt sich dort in zwei Bereiche.
00:40:53: Ich glaube, die Diskussion wird immer geführt auf den großen Rechenzentren dieser Welt, die da gerade gebaut werden, die man dann hat auch sieht aus dem Medienkant wo wieder ein Stadtgroßes Rechen Zentrum gebaut wird das dann so viel Energiefrist wie ganzes Land.
00:41:09: also solche Geschichten.
00:41:12: Es gibt aber auch eine andere Entwicklung und darüber wird relativ wenig gesprochen.
00:41:17: Und das ist eigentlich ein Trend, auf den wir sehr viel setzen.
00:41:23: Es gibt Modelle in der Zwischenzeit KI-Modelle die fast genauso leistungsfähig sind wie die ganz großen, die man so kennt... ...die aber so klein sind dass sie zum Beispiel auf einem Smartphone in Echtzeit laufen können.
00:41:39: Und dabei relativ wenig Ressourcenverbrauchung wenn man sie darauf bringt, dass sie dann dort Spezialaufgaben lösen.
00:41:48: Das löst zwei Probleme für uns.
00:41:50: Problem Nummer eins ist die Sicherheitsbedenken von denen ich gerade gesprochen habe.
00:41:56: also man muss nicht mehr Daten irgendwie über eine große Leitung irgendwo hinschicken sondern die Daten werden dort verarbeitet wo ich Sie grade auf meinem Gerät verarbeiten möchte.
00:42:07: und das andere ist es sehr sehr sehr ressourcenschont und energieeffizient und sehr, sehr schnell dazu.
00:42:17: Und dahin entwickelt sich gerade so ein bisschen die KI also von der großen alles erschlagenen KI-Nösung weg hin zu der spezialisierten kleineren energieeffizienteren Variante.
00:42:34: und das ist das was wir glaube ich zukünftig mehr im Einsatz solcher Bürolösungen zum Beispiel auch sehen werden.
00:42:44: Also ist dann eher die Datenschublade als der Datenpool?
00:42:49: Für den Moment, für die Aufgabe, für diese spezielle Geschichte, die dort in dem Bereich gemacht werden soll.
00:42:55: Ja genau dahinter steht natürlich der Daten Pool aber für dann spezielle Aufgaben die dort zu lösen sind bieten sich eben solche kleineren Modelle an.
00:43:07: und ja für die Große.
00:43:08: also um auf die Eingangsfrage nochmal einzugehen ich glaube schon Das Ressourcenthema, gerade Wasser-, Energie-, Abwärme- und sonstige Geschichten sind ein Riesenthema.
00:43:21: Die sind ein riesen Riesenthema!
00:43:23: Aber auch die kleine kompakte KI auf dem Smartphone bräuchte das Backup über die große KI?
00:43:30: Nein.
00:43:31: Ist
00:43:33: einfach spannend.
00:43:34: Ich weiß nicht, wie man Träger zusammenbaut oder nicht, was
00:43:37: man mit einem KI zusammenbauen kann.
00:43:38: Du weißt, wie Man Träge zusammen
00:43:39: baut?!
00:43:40: Wahnsinn!
00:43:42: Also jetzt von Alten,
00:43:43: ne?
00:43:44: So ein Neuneute, da hätte ich auch Probleme.
00:43:47: Ich finde das ganz große Klasse, dass du gerade eben gesagt hast, dass man den Faktor Mensch nicht außer Acht lassen darf und ich glaube das ist für viele ja... Ist das erstmal aus so'n bisschen erschreckend, man hört es dann immer in den Medien und grade diese ganz großen Tech-Konzerne, ich glaub das ist das Problem was da viele haben, dass die halt diesen Faktormenschwender nur bedingt im Auge haben dass der irgendwie mit muss.
00:44:07: Also zumindest wenn man so die Visionen von einem Elon Musk manchmal hört, dann denkst du ja so... Da sollen die Leute euch erst mal drauf klarkommen, ne?
00:44:15: Dass ihr das im Blick habt.
00:44:16: Das finde ich schon klasse!
00:44:20: Wenn jetzt einer das erste Mal von euch hört, also das ist ja angesprochen wir haben eine Kooperation oder ein Bauenverband mit euch als eine Koalition sind wir eingegangen, wenn man jetzt das erste mal vom digitalen Büro von der E-Rechnung hört und man sagt hauer her Du musst dich ja nun mal mit entgangen.
00:44:38: Wie macht man das?
00:44:38: Die ersten drei Schritte.
00:44:40: Die ersten zwei Schritte relativ einfach, also... Man kann auf unsere Website gehen desbox-office.de.
00:44:46: Da findet man eigentlich alle Informationen und eine kurze Beschreibung unserer Software und der Funktionen.
00:44:54: Das wäre ein guter erster Schritt.
00:44:55: was man dort auch findet ist eine Kielertilfondummer nämlich die von unserem Support Und dass würde ich jedem empfehlen, der neu bei dem Thema ist.
00:45:04: Also wir haben einen eigenen Support.
00:45:06: Der ist uns auch wichtig.
00:45:07: Das ist ein Teil unseres Produktverständnisses.
00:45:12: Wir wollen Leute haben die man anrufen kann direkt und die dann auch da sind und sich um einen kümmern und mit denen kann man ein Termin vereinbaren.
00:45:22: Und die nehmen sich in der Regel anderthalb zwei Stunden Zeit.
00:45:31: Eine Einführung in das Produkt, das machen wir meistens online.
00:45:35: Also nicht am Telefon sondern wir verabreden uns dann zu einer kleinen Videokonferenz und dann schalten die sich auf den eigenen Rechnern und dann rechten sie das zusammen ein.
00:45:44: Das ist die eine Möglichkeit.
00:45:46: Kooperation mit dem Bauernverband gibt es noch ne zweite unser Support fährt auch auf den Hof.
00:45:51: also wir fahren auch Auf den Hof ins Büro wenn's da Oh Gott ich weiß gar nicht welche Taste ich drücken soll Wir kommen vorbei, wir machen einen Termin und dann auch da zwei Stunden Zeit auf jeden Fall.
00:46:06: Und dann kann man da eine Ruhe rein starten.
00:46:10: Das ist Schritt Nummer zwei, Schritt Nummer drei.
00:46:13: ganz wichtig.
00:46:14: selber damit arbeiten so das fällt nicht immer leicht und wie ich vorhin gesagt habe Man ist ja auch lieber draußen unterwegs und hat auch andere Sachen zu tun aus dem Büro rumzusitzen.
00:46:25: deswegen geben wir sechzig Tage Testzeit.
00:46:29: also Das ist mit Abstand, glaube ich die längste am Markt.
00:46:33: Aber wir wissen auch warum wir das machen weiß es nämlich auch braucht.
00:46:38: Also ich möchte gerne unsicher sein dürfen und das mal ausprobieren und dann möchte ich den Support vielleicht nochmal anrufen und dann vielleicht doch noch einen Termin machen und dann komme ich da nochmal dazu und dann kann ich das schon besser und dann verstehe ich dann auch wie's funktioniert hat.
00:46:53: Kann das funktionieren?
00:46:56: und das wäre dann ein guter, guter Schritt Nummer drei.
00:47:01: Und wenn man dann zufrieden ist nach den sechzig Tagen Dann darf man gerne lizenzieren und dabei sein.
00:47:09: Und dann hört es halt auch nicht auf.
00:47:11: also wir sind immer ansprechbar.
00:47:13: Das kann ich tatsächlich bestätigen
00:47:15: aus der
00:47:15: eigenen Erfahrung sehr schön.
00:47:18: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:47:19: kauft man dann?
00:47:21: Ich sag mal so einen so ein lizenziert man für die sonstess gesagt So ein Grundpaket und gibt es da nachher so Bausteine, die man dazu fügt oder?
00:47:31: Das machen wir nicht.
00:47:31: Wir haben ganz lange darüber nachgedacht.
00:47:33: das ist natürlich ein Geschäftsmodell.
00:47:35: hier haben uns.
00:47:37: bei uns bekommt man immer das komplette Paket.
00:47:39: Wir auch keine Speicherlimits- oder sonstige Geschichten.
00:47:42: unser System ist auch darauf ausgelegt.
00:47:45: Man zahlt eine Lizenzgebühr pro Betrieb Und es können beliebig viele Co-User heißen die bei uns, also Mitarbeitende mit auf den Betrieben arbeiten.
00:47:56: So ist es auch ausgelegt und das ist ein Satz für den ersten Betrieb bezahlt man mehr als für den zweiten und für den Zweiten bezahlt Man Mehr Für Den Dritten Und Als Für Den dritten und Jeden Weiteren.
00:48:11: und Dann Ist Das Einlizenz Modell Für Alles was Desbox bietet ohne doppelten Boden und mehr Kosten.
00:48:19: Wie
00:48:20: lange dauert die Umstellung, also wenn man jetzt anfängt zu digitalisieren?
00:48:26: Ich würde sagen und das weiß ich aus der Erfahrung von unseren Usern.
00:48:31: Viele machen das stufenweise.
00:48:32: Also sie fangen mit den Rechnungen an und sagen keine Ahnung.
00:48:35: jetzt möchte ich erstmal...ich möchte mir gerne meine Eingangsrechnung bearbeiten dann bin ich hinten noch den Steuerberater über die Schnittstelle an so und dann funktioniert das schon mal.
00:48:43: alles was bei mir reinkommt habe ich dann abgearbeitet.
00:48:48: Es landet beim Steuerberater und ist sicher abgelegt.
00:48:51: Fein, haken
00:48:51: dran!
00:48:52: Dann kommt sehr schnell das Banking dazu, dass sie sagen okay ich bin jetzt auch meine Bankkonten an weil macht ja total Sinn.
00:48:59: Wir erstellen automatisch die Überweisungen und alle Geschichten muss ihr mir auch nicht mehr drum kümmern geht noch mal schneller.
00:49:05: Ich habe alle Konten im Blick.
00:49:06: Das ist dann so der zweite Schritt.
00:49:09: Dann kommen die ganzen Sachen die zusätzlich noch in Desbox drin stecken also ob die jetzt Rechnungen schreiben, E-Rechnungsschlicht für viele dann auch schreiben.
00:49:22: Das wird halt das Thema sein.
00:49:24: wenn ich jetzt anfange Rechnung zu schreiben ma nicht die natürlich auch da draus oder Ich habe Gutschriften die ich erstellen muss oder ich hab Lieferscheine die ich erstellen muss Dann mache ich das dann halt auch noch mit und dass ist dann so der dritte Schritt.
00:49:36: also So geht es In der Regel.
00:49:39: Es gibt auch Leute die nehmen den großen Einstiegs haben wir stellen jetzt alles um Aber ich denke mal Wenn man das ein, zwei Abrechnungsperioden gemacht hat.
00:49:49: Also so nach einem zweiten Monat...
00:49:52: Der Steuerberater wird wahrscheinlich kein Problem haben weil Dativ für euch das ist ja eigentlich so das Standardsteuerberater-Programm?
00:50:00: Wir sind der einzige Marktplatz und Schnittstellenpartner in der Date für die Landwirtschaft tatsächlich.
00:50:06: Die haben auch erkannt dass wir etwas für die landwirtschaft machen was ihren Produkten unter Umständen fehlt.
00:50:16: Und nein, wir haben kein Problem.
00:50:18: Also wir sind... Wir haben Datev-Inside im Prinzip
00:50:23: und um dann jetzt hier auf der Messe unser Verkaufsgespräch noch mal fortzusetzen.
00:50:26: wenn ich jetzt umstellen wollte von LexOffice auf Desbox kompatibel kriege ich meine Daten darüber.
00:50:35: Ja
00:50:38: also müssen wir es nur noch preislich einigen.
00:50:41: Genau so ist das
00:50:44: Stefan.
00:50:44: gibt das so einen typischen Fehler der immer wieder gemacht wird?
00:50:49: So ein Wiederkehr in der Feder, wo die Landwirte vielleicht an ihre Grenzen kommen.
00:50:52: In der ersten Phase und sagen oh boah höh mir auf ich hab keinen Bock mehr.
00:50:56: Also einen typischen Fehler glaube ich nicht.
00:51:00: Ich glaube es gibt... ...vielleicht andere Erwartungen unter Umständen.
00:51:07: Das ist das was ich vorhin meinte.
00:51:09: also Wir haben das bisher immer so und so gemacht.
00:51:12: Und warum kann eure Software das nicht?
00:51:14: Die muss ja doof sein, also es ist doch eigentlich völlig klar dass das so geht.
00:51:18: Das ist die Sache, die bespricht man dann mit dem einen und dann kommt der zweite und erzählt einem genau die andere Geschichte... Also genau die gleiche Geschichte, also warum ist euer Software zu doof?
00:51:28: aber der Prozess ist ein ganz anderer den er beschreibt.
00:51:31: Dann kommt der dritte, also ... Es gibt hunderte Arten einen Betrieb zu führen mit Sicherheit.
00:51:38: Desbox gibt eine Struktur vor wie es effektiv läuft und das kann unser mit dieser Software.
00:51:47: also ist die software.
00:51:50: Es sind nicht wir, die den Landwirt gängeln wollen sondern wir haben uns überlegt wie kann ein einfacher Prozess sein?
00:51:55: Und das ist das was auch unsere Support halt mitbringt und sagt schaut euch das mal an wenn ihr das so und so macht dann seid ihr so schnell und nein es ist nicht so wie es bisher gemacht hat Und das ist die Hürde.
00:52:08: Ich glaube, dass es in jeder Digitalisierung...
00:52:12: Da habt ihr euch dann aber mit der Landwirtschaft auch das Pflegeleichtes die Klientel ausgesucht?
00:52:16: Wenn man über die Bauern sagt bei zwei Bauern hast du schon drei Meinungen?
00:52:19: Ja.
00:52:21: Wir muss ganz ehrlich sagen uns macht das mir macht das und auch den Kollegen vom Support macht überhaupt nichts aus.
00:52:28: wir mögen es total gerne.
00:52:29: wir haben auch noch nie irgendwas Böses oder Unfreundliches erlebt.
00:52:33: wir kommen schon klar und wie das klappt schon.
00:52:36: Also mega.
00:52:37: Ich fand es super spannend, was du uns hier heute erzählt hast.
00:52:42: Du heißt unser Podcast ja Plan B. Entwickelt ihr auch ein Plan B?
00:52:50: Ein Plan B wofür?
00:52:51: Das ist schon mal eine gute Frage!
00:52:54: D.h.,
00:52:54: ihr seid so überzeugt von eurem Produkt dass ihr sagt da brauchen wir kein Plan B...
00:52:57: Das ist genau die Aussage.
00:52:59: Ja nein also ich bin der Meinung unser Produkt passt genau in die Zeit.
00:53:05: Das ist auch der Grund, warum wir dieses Produkt machen und warum wir uns auch freuen dass wir die Kooperation mit dem Bauernverband haben.
00:53:12: Jetzt weiß genau... ...die richtige Kooperation für das Produkt zur richtigen Zeit ist.
00:53:17: Fantastisch!
00:53:19: Und nein es gibt kein Plan B. ich glaube... ...das ist das was ich machen soll.
00:53:26: Plan A läuft.
00:53:28: Ja, Stefan.
00:53:28: Von meiner Seite schon mal vielen Dank war wirklich spannend und ich bin auch wirklich gespannt wie sie sich das weiterentwickelt also ob wir in Richtung Datensäule-Datenraum
00:53:37: kommen?
00:53:39: Wäre erwünschenswert dass wir wirklich im Jahr zwei tausendfünfunddreißig vielleicht an so einem Punkt sind wo alles über ein System eine Strukturvernetzung mit allen läuft wäre mein Wunsch meinen Traum.
00:53:50: Über Alles andere über Preise sprechen wir gleich.
00:53:54: Vielen Dank.
00:53:55: vor Weiterseite
00:53:56: Ja, von mir auch.
00:53:57: Vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast.
00:53:58: uns hier reden und einfach zu stehen war wirklich ein extrem spannendes Gespräch fand ich Und das Gespräch passt ja genau wie euer Produkt auch glaube ich absolut in die zeit und Ich hoffe, dass das viele unserer Hörerinnen und Hörern Auch so sehen und den podcast fleißig hören.
00:54:12: vielen dank Dass du da warst euch an den empfangsgeräten.
00:54:16: vielen dank fürs zuhören und bis zum nächsten mal.
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